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Was sind berufsbildende Privatschulen? Drucken E-Mail

Nach Abschluss der Hauptschule oder Realschule können sich Jugendliche an beruflichen Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft weiter qualifizieren, einen Beruf erlernen und/oder einen höheren Schulabschluss erlangen - hier werden ihnen attraktive Perspektiven jenseits von Lehrstellenknappheit und Bewerbungsstress geboten.

Ziel der beruflichen Privatschulen ist es, die Schülerinnen und Schüler mit einer Ausbildung für den Beruf fit zu machen. Während oder nach der Berufsausbildung haben die jungen Leute die Chance, zusätzliche Abschlüsse zu erwerben - bis hin zu akademischen Abschlüssen wie Bachelor und Master. Die Ausbildungen sind in der Regel vollzeitschulische Berufsausbildungen mit hohem Praxisanteil - die Abschlüsse sind zum überwiegenden Teil staatlich anerkannt oder genehmigt.

Viele Absolventen von Haupt- und Realschulen, aber auch der Gymnasien, beginnen eine betriebliche Berufsausbildung in Industrie, Handel, Handwerk oder in der öffentlichen Verwaltung. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen sie an ein bis zwei Tagen in der Woche die Berufsschule. Diese kombinierte Ausbildung in Schule und Betrieb nennt man "duales System". Berufsschulen in freier Trägerschaft sind hier selten; man trifft sie dann als Partner von großen Ausbildungsunternehmen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Januar 2008 )