Wissen, wo's langgeht: Internate in freier Trägerschaft Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Februar 2006

Miteinander Leben, Lernen, Lehren und ein enger Zusammenhang von Schule und Freizeit sind die entscheidenden Vorteile einer Internatsschule. Die meisten Internate nehmen Schüler ab der 5. Klasse auf und begleiten sie bis zum staatlich anerkannten Abitur.

Besonders wichtig ist die umfassende Betreuung; insbesondere, wenn auch Grundschüler aufgenommen werden. Internate wollen über die Vermittlung von Wissen hinaus die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu selbstbewussten und selbstständigen Menschen erziehen. Deutlich mehr als an Tagesschulen ist es an Internaten möglich, eine umfassende Persönlichkeitsbildung zu erreichen. Daher entscheiden sich viele Eltern ganz bewusst für die Erziehung ihres Kindes in einem Internat.

Durch das Leben in der Gemeinschaft können wichtige soziale Normen und Werte vermittelt werden – dies betrifft nicht nur Kinder von allein erziehenden Vätern und Müttern oder aus Familien, bei denen beide Elternteile beruflich stark engagiert sind. Auch für Kinder, die in eine unglückliche Situation geraten sind, hilft das Internat oft bei einem Neustart in einem anderen pädagogischen Umfeld.

Einige Internate sind reine Jungen- oder reine Mädcheneinrichtungen, was vor allem in den Fächern mit geschlechtsspezifischen Vorlieben (Naturwissenschaften – Sprachen) von der aktuellen Pädagogik wieder geschätzt wird.

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