„Hirnforschung und Pädagogik im 21. Jahrhundert" Drucken E-Mail
Von David Stoll   
Freitag, 16. Juli 2010

Schüler des Pädagogium Baden-Baden sind den Neuronen auf der Spur

 

So lautete der Titel des Seminarkurses am Pädagogium Baden-Baden, mit dem sich in diesem Schuljahr 14 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums beschäftigten.

Im Rahmen des Seminarkurses, den die Schüler frei wählen und auch im Abitur einbringen können, wurden unterschiedliche Ergebnisse und Erkenntnisse der Neurowissenschaften erarbeitet und ein aktueller Bezug zur Pädagogik hergestellt: Was macht unser Gehirn beim Lernen und was sagt uns die Hirnforschung zu den pädagogisch relevanten Prozessen des Lehrens und Lernens?

Als besonderer Abschluss des Seminarkurses stand jetzt eine Fahrt zum Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen auf dem Programm, gegründet und geführt vom bekannten Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer.

Unter fachmännischer Leitung der Institutsmitarbeiterinnen Petra Evanschitzky, Laura Walk, Katarina Groth und Judith Streb lernten die Schüler dort die unterschiedlichen Verfahren und Messinstrumente der Hirnforscher kennen: Höhepunkte waren dabei sicherlich, dass die Schüler sowohl die funktionelle Magnetresonanztomographie (FMRT) als auch die Varioportforschung sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren konnten (siehe Bilder).

Begleitet wurde der Seminarkurs am Pädagogium von der Biologielehrerin Wiltrud Holz und Alexander Klein, dem Lehrer für das Profilfach Pädagogik & Psychologie. Auf Grund des großen Interesses am Thema und dessen Bedeutung für die Schule und das Lernen wird der Kurs im nächsten Schuljahr mit einer Neuauflage starten.

 

Timo Knoch auf dem Weg in das Innere des FMRT.

 

 

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Die Schülerin Katharina Seiler bei der Auswertung ihrer Varioport-Daten.

 

 

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Der Seminarkurs 2010 mit Frau Holz, Herrn Klein und Frau Evanschitzky vom ZNL (v.l.n.r.)